Kategorie · Frachttarife & Preisbildung

Frachttarife verwalten: die vier Tarifmodelle im Straßengüterverkehr

Eine Tarifmatrix ist eine strukturierte Tabelle, die aus einer Sendung einen Einkaufspreis macht. Der Straßengüterverkehr kennt 4 Modelle: weight_zone, pallet, mpl_bracket und hybrid_weight. Cargavo ist ein TMS für Speditionen und Frachtvermittler, bildet alle vier aus Ihren Excel-Preisblättern strukturiert ab und rechnet frachtpflichtiges Gewicht, Rundungen, Dieselzuschlag und Margen darauf.

6 Leitfäden Aktualisiert am

Das ist der technische Kern dieser Website. Cargavo ist ein TMS für Speditionen und Frachtvermittler, und seine Preis-Engine existiert nur einmal, wird aber zweimal benutzt: ohne Marge für den Einkaufspreis, mit Marge für den Verkaufspreis. Deshalb können die beiden Zahlen nicht auseinanderlaufen.

TarifmodellRechnet nachTypischer Einsatz
weight_zoneZone × Gewichtsstaffel, mit FrachtoptimierungStückgut- und Sammelguttarife
palletPalettenzahl × ZonePalettennetzwerke
mpl_bracketLademeter-Staffel (LDM) × ZoneTeilladungen und sperrige Ware
hybrid_weightFestpreis unter einer Schwelle, darüber ein SatzKleinsendungstarife mit Mindestsatz

Welches Modell gilt, entscheidet der Frachtführer, nicht die Software. Ein Stückguttarif kommt als Zonentarif mit Gewichtsstaffel, ein Palettennetz rechnet je Stellplatz, eine Teilladung wird in Lademetern verkauft, und Kleinsendungstarife kombinieren einen Festpreis mit einem Satz oberhalb einer Schwelle. Wer alle vier abbilden kann, muss keinen Frachtführer ablehnen, weil sein Preisblatt „anders aussieht“.

Um diese 4 Modelle herum stehen die Regeln, die bestimmen, welche Zelle gelesen wird:

  • Frachtpflichtiges Gewicht — der größte Wert aus Realgewicht, Volumengewicht mit konfigurierbarem Umrechnungsfaktor und Lademeter-Mindestgewicht.
  • Rundungen — konfigurierbar: ein Tarif, der auf die nächste Staffel aufrundet, rechnet anders als einer ohne Aufrundung.
  • Dieselzuschlag — indexierter Prozentsatz, getrennt vom Grundtarif, damit er ohne Eingriff in die Tarifmatrix aktualisiert werden kann.
  • Optionen — Ladebordwand, Gefahrgut/ADR, Warenwertversicherung, Terminavisierung sowie eigene Optionen.
  • Margen — prozentual über p/(1-m) oder als absoluter Betrag, je Staffel und je Kunde.

Grenzen. Ein Tarif ist nur so aktuell wie das Preisblatt dahinter: Cargavo hat keine Frachtführer-API und kein EDI, nichts aktualisiert Ihre Tarife von selbst — Sie erfassen neu, wenn eine neue Version kommt. Beträge werden mit ihrer Währung gespeichert und die Tarifpflege ist ab 49 €/Monat enthalten; die Kalkulation in 7 Währungen beginnt im Growth-Tarif.

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Häufige Fragen zu diesem Thema

Welche vier Tarifmodelle gibt es im Straßengüterverkehr?

weight_zone (Zone × Gewichtsstaffel mit Frachtoptimierung), pallet (Preis nach Palettenzahl und Zone), mpl_bracket (Lademeter-Staffeln je Zone) und hybrid_weight (Festpreis unter einer Schwelle, darüber ein Satz). Zusammen decken sie die Tarifformen ab, die Straßenfrachtführer tatsächlich veröffentlichen.

Wie wird das frachtpflichtige Gewicht berechnet?

Das frachtpflichtige Gewicht ist der größte von drei Werten: Realgewicht, Volumengewicht (Volumen × konfigurierbarer Umrechnungsfaktor, etwa 333 kg je m³) und Lademeter-Mindestgewicht (Lademeter × konfigurierbare kg je LDM). Der Tarif wird mit diesem Gewicht gelesen, nicht mit dem Waagegewicht.

Prozentuale Marge oder fester Aufschlag?

Die prozentuale Marge rechnet über p/(1-m): 20 % auf 100 € Einkaufspreis ergeben 125 € Verkaufspreis und halten das Verhältnis stabil, wenn Kosten sich ändern. Der feste Aufschlag addiert einen Betrag je Staffel und schützt Kleinsendungen. Cargavo beherrscht beides, je Kunde.

Kann ich meine Excel-Tarife erfassen?

Ja, das ist der vorgesehene Weg. Sie ordnen das Preisblatt einmal einem der 4 Tarifmodelle zu, danach rechnet die Engine damit. Die Erfassung ist heute strukturiert und manuell — ein geführter Tarifeditor steht auf der Roadmap. Ab dem Plan Growth für 149 €/Monat richtet das Cargavo-Team Ihre ersten Tarifmatrizen mit Ihnen ein.

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