Speditionssoftware für kleine Speditionen: der Kaufratgeber

Geschrieben von Martin Nivel · Gründer von Cargavo Aktualisiert am 10 Min. Lesezeit

Das beste TMS für eine kleine Spedition oder einen Frachtvermittler mit 2 bis 25 Personen und ohne eigenen Fuhrpark ist nicht die Plattform mit den meisten Modulen — sondern die, die Sie selbst in wenigen Tagen einrichten, zu einem öffentlichen Monatspreis. Enterprise-Systeme wie Alpega TMS oder Transporeon sind leistungsfähig, aber für Verlader und große 3PL gebaut: individuelle Angebote, Jahresverträge, Einführungen in Monaten. Und die sichtbarsten Anbieter im deutschsprachigen Markt sind digitale Frachtführer, die für den Verlader schreiben — nicht für den Frachtvermittler, der die Preise erzeugen muss. Ein passendes TMS für Transportvermittlung deckt fünf Dinge in einem Abo ab: Frachttarife als Tarifmatrix, Sofortangebote mit geschützter Marge, ein Kundenportal im Selfservice, Sendungsverfolgung und Messaging. Genau das bietet Cargavo, ab 49 € pro Monat, mit 14 Tagen kostenlosem Test ohne Kreditkarte.

Was ist ein Frachtvermittler, und welche Software braucht er?

Ein Frachtvermittler verkauft Transporte, die er nicht selbst fährt. Seine Software speichert die Frachttarife jedes Frachtführers als Tarifmatrix, berechnet je Anfrage einen Einkaufspreis und einen margensicheren Verkaufspreis und führt Angebot, Buchung und Sendung an einem Ort — anders als Fuhrpark-Software, die Lkw und Fahrer plant.

Ein Transport-Management-System, kurz TMS, ist die Betriebssoftware eines Frachtgeschäfts. Für einen Frachtvermittler oder eine Spedition ohne eigenen Fuhrpark — ein Unternehmen, das Transporte verkauft, die es nicht selbst fährt — ist die Aufgabe klar umrissen: die Frachttarife jedes Frachtführers als Tarifmatrix hinterlegen, für jede Transportanfrage einen Einkaufspreis und einen margensicheren Verkaufspreis berechnen und die Sendung vom Angebot bis zur Zustellung begleiten.

Das unterscheidet Software für Transportvermittlung von Fuhrpark-Software. Ein Fuhrpark-TMS plant Lkw, Fahrer, Touren und Diesel; es rechnet pro Fahrzeug ab, weil das Fahrzeug seine Arbeitseinheit ist. Ein TMS für Frachtvermittler arbeitet mit Tarifmatrizen, Einkaufspreisen, Margen und Kunden. Der Kernablauf:

  1. Ein Verlader fragt einen Preis für eine Relation an — etwa 3 Paletten, 1.240 kg, Lyon nach Hamburg, als Stückgut.
  2. Das TMS prüft alle Tariftabellen, die die Relation abdecken, und berechnet den Einkaufspreis.
  3. Ihre Margenregeln werden automatisch angewendet — pro Kunde, pro Tarif oder pro Gewichtsstaffel.
  4. Der Verlader erhält in Sekunden ein Sofortangebot (in der Schweiz: eine Offerte) und kann buchen.
  5. Aus der Buchung wird eine Sendung mit Status, Dokumenten und Nachrichtenverlauf.

Wenn ein Werkzeug Ihre Tarifmatrix nicht selbst halten und Ihre Margen nicht selbst anwenden kann, ist es keine Software für Frachtvermittler, sondern ein Tracking-Dashboard. Wie der Angebotsschritt im Detail funktioniert, zeigt unser Leitfaden zu digitalen Frachtangeboten; die Grenze zwischen Daten und Rechenweg erklärt Tarifmatrix und Frachtberechnung.

Warum gängige Speditionssoftware für eine Spedition ohne Fuhrpark nicht passt

Enterprise-Plattformen wie Alpega TMS, Transporeon (Trimble) oder Descartes zielen auf Verlader und große 3PL: individuelle Preise, Jahresverträge, Einführung in Monaten. Und die sichtbarsten deutschsprachigen Anbieter sind digitale Frachtführer, die dem Verlader Preise verkaufen — nicht dem Frachtvermittler, der Preise erzeugen muss.

Alpega TMS, Transporeon (heute Teil von Trimble) oder Descartes sind ernsthafte, leistungsfähige Systeme. Sie wurden für Verlader, große 3PL und Frachtführer-Netzwerke mit Einkaufsabteilungen und IT-Teams entworfen. Diese Auslegung zeigt sich an drei Stellen, die eine kleine Spedition treffen:

  • Preis. Selten steht er auf der Website. Sie fordern eine Demo an, erhalten ein individuelles Angebot und unterschreiben meist einen Jahresvertrag.
  • Einführung. Enterprise-Rollouts bedeuten Integrationsprojekte, Datenmigration und Schulungspläne — gemessen in Monaten, nicht in Tagen.
  • Komplexität. Module für Flottenplanung, Rampensteuerung oder Seefracht sind Funktionen, die Sie bezahlen und nie öffnen.

Im deutschsprachigen Raum kommt eine zweite Verwechslung dazu. Was bei Suchen nach Frachtpreisen oben steht — Cargoboard, Pamyra, Zipmend, Cargolo — sind digitale Frachtführer: Sie richten sich an den Verlader und verkaufen ihm einen Sofortpreis. Für einen Frachtvermittler sind das keine Werkzeuge, sondern Wettbewerber seiner eigenen Kunden. Und klassische Speditionssoftware rechnet in Fahrzeugen, Fahrern und Touren — Kategorien, die eine Spedition ohne eigenen Fuhrpark gar nicht befüllen kann.

Das ist kein Mangel dieser Produkte — es ist eine Frage der Zielgruppe. Ein Frachtvermittler hat keine IT-Abteilung für ein Integrationsprojekt, und seine Frachtführer sind oft regionale Unternehmen ganz ohne API oder EDI. (Für diese Lücke gibt es einen praktikablen Weg — siehe Frachtführer-Anbindung für Frachtvermittler und Frachtführer ohne Schnittstelle anbinden.)

Was eine kleine Spedition stattdessen braucht, ist unspektakulär und präzise: Self-Service-Registrierung, ein öffentlicher Monatspreis, eine Tarifmatrix, die sie selbst aus ihren eigenen Excel-Dateien anlegt, und Margen, die sich von selbst anwenden. Diese Kategorie ist das Thema des restlichen Ratgebers. Den Sonderfall der Spedition ganz ohne eigene Lkw — und warum eine Abrechnung pro Fahrzeug dort das falsche Signal ist — behandelt TMS für Frachtvermittler ohne eigenen Fuhrpark. Wie man aus dieser Größe heraus besteht, zeigt wie sich eine kleine Spedition gegen große 3PL behauptet.

Welche TMS-Funktionen braucht ein Frachtvermittler wirklich?

Fünf Funktionen entscheiden, ob sich ein TMS bei einem Frachtvermittler bezahlt macht: die Unterstützung aller vier Tarifarten im Straßentransport, automatische Margen, die der Server auf jedes Angebot anwendet, Sofortangebote in Sekunden, ein Kundenportal, das niemals Einkaufspreise oder Margen zeigt, und die Sendungsverfolgung mit Nachrichtenverlauf.

Funktionslisten sind lang; die Funktionen, die das Abo bezahlen, sind wenige. Für einen Frachtvermittler entscheiden fünf Dinge:

  • Alle vier Tarifarten. Frachttarife im Straßentransport haben vier Formen: Zonen × Gewichtsstaffeln mit Sprunggewicht-Logik (weight_zone), Paletten-Tarife je Zone (pallet), Lademeter-Staffeln, also LDM (mpl_bracket), und Hybrid-Tarife mit Pauschale unter einer Gewichtsgrenze und Satz darüber (hybrid_weight). Beherrscht Ihr TMS nur eine Form, passt die Hälfte Ihrer Stückgut- und Komplettladungstarife nicht hinein. Die Preis-Engine von Cargavo unterstützt alle vier — inklusive frachtpflichtigem Gewicht (Lademeter-Mindestgewicht, Volumengewicht mit konfigurierbarem Umrechnungsfaktor, konfigurierbare Rundungen), indexiertem Dieselzuschlag und den Zuschlägen Ladebordwand, Gefahrgut/ADR, Terminavisierung und Warenwertversicherung. Details in Verwaltung von Frachtführer-Tariftabellen und die 4 Arten von Frachttarifen.
  • Automatische Margen. Pro Kunde, pro Tarif oder pro Gewichtsstaffel, prozentual oder absolut, serverseitig auf jedes einzelne Angebot angewendet. Prozentual gilt VK = EK / (1 − Marge), also die Formel p/(1−m) — keine simple Multiplikation. Niemand kalkuliert aus dem Gedächtnis: siehe prozentuale Marge oder fester Aufschlag.
  • Sofortangebote. Aus einer Transportanfrage wird in Sekunden ein referenziertes Angebot im Format Q-YYYY-NNNN — etwa Q-2026-0184 — mit allen konfigurierten Frachtführern im direkten Vergleich.
  • Ein Kundenportal im Selfservice. Ihre Verlader rechnen Preise selbst, fragen auch dann an, wenn für die Relation kein Tarif hinterlegt ist, buchen und verfolgen Sendungen in Ihrem Portal — Einkaufspreise und Margen sehen sie nie. Diese Trennung erzwingt der Server, nicht eine ausgeblendete Spalte: siehe Einkaufspreis vor dem Kunden verbergen.
  • Sendungsverfolgung und Messaging. Jede Buchung wird zur Sendung im Format S-YYYY-NNNN (S-2026-0192), mit Status und Nachrichtenverlauf — Updates wandern aus Ihrem Posteingang ins System.

Auswertungen und Multiwährung kommen später. Diese fünf verdienen ihr Geld in der ersten Woche — und was bewusst fehlt, zählt genauso: keine Frachtführer-API, kein EDI, keine Tourenoptimierung, keine Ortung, keine Fahrerverwaltung, keine Frachtenbörse — eine Spedition ohne eigenen Fuhrpark hat davon nichts einzurichten. Für die Palettenrechnung liefert unser Rechner für Paletten je Lkw die Ladewerte, gegen die Paletten- und LDM-Tarife gelesen werden.

Anfragen und Angebote in der Spedition: Excel ablösen oder behalten?

Eine Tarifmatrix in Excel kostet zunächst nichts, braucht aber 15 bis 30 Minuten pro Angebot und kennt keine Margenkontrolle. Ein TMS für Frachtvermittler antwortet in Sekunden und wendet Margen automatisch an — der Wechsel rechnet sich meist ab etwa 10 bis 20 Angeboten pro Woche.

Excel ist kostenlos, vertraut und beliebig flexibel — deshalb fängt jede Spedition dort an, mit einer Mappe je Frachtführer und SVERWEIS zwischen den Blättern. Der Vergleich kippt erst mit dem Volumen:

KriteriumTarifmatrix in ExcelTMS für Frachtvermittler
Anfangskosten0 €Ab 49 € pro Monat
Zeit pro Angebot15 bis 30 Minuten Staffel suchen und von Hand rechnenSekunden, alle Frachtführer auf einen Blick
MargenkontrolleHängt davon ab, wer an dem Tag kalkuliertRegeln, die die Engine bei jedem Angebot anwendet
Sprunggewicht und frachtpflichtiges GewichtFormel, die in jedem Tabellenblatt neu stehtVon der Engine berechnet, in allen 4 Tarifarten
Tarif-UpdatesJedes betroffene Tabellenblatt von Hand anpassenTarif einmal aktualisieren; jedes weitere Angebot nutzt ihn
Erlebnis des VerladersE-Mail-PingpongSelf-Service-Portal mit Sofortpreis und Buchung
FehlerrisikoEine falsche Zelle kann unter Einstand verkaufenEinkaufspreis und Verkaufspreis serverseitig berechnet
Neue MitarbeiterWochen interner EinarbeitungDie Regeln stehen bereits im System

Eine praktische Schwelle: Ab 10 bis 20 Angeboten pro Woche übersteigt allein die Suche nach der richtigen Gewichtsstaffel meist die Kosten eines Einstiegs-Abos. Wenn Sie das Muster kennen — ein Ordner voller Frachttarife, eine Person, die „die Tarife kennt“, Angebote, die rausgehen, wenn der Verlader nicht mehr wartet — sind Sie der Tabelle entwachsen. Das ist kein Scheitern: Sie hat ihren Dienst getan. Die Anzeichen stehen in Excel am Limit: 6 Anzeichen, der Umzug Ihrer Dateien in Tarifmatrix im TMS hinterlegen.

Welches Monatsbudget braucht ein Team von 2 bis 25 Personen?

Eine Spedition mit 2 bis 25 Personen sollte für ein modernes Abo-TMS 49 bis 399 € pro Monat einplanen: Cargavo kostet 49 € (Starter), 149 € (Growth) und 399 € (Scale) pro Monat, mit 14 Tagen kostenlosem Test ohne Kreditkarte.

Für eine kleine Spedition ist ein modernes TMS ein Monatsabo, kein Lizenzprojekt. Cargavo als konkretes Beispiel der Kategorie: Starter 49 €, Growth 149 € und Scale 399 € pro Monat, mit 14 Tagen kostenlosem Test ohne Kreditkarte. Die Obergrenzen jedes Tarifs, die Abrechnungsmodelle der Anbieter und die versteckten Kosten stehen in Speditionssoftware-Preise 2026.

Entscheidend für einen Frachtvermittler: Abgerechnet wird pro Nutzer, nicht pro Fahrzeug und nicht pro Auftrag. Eine Spedition ohne eigenen Fuhrpark zahlt also nicht für eine Fuhrparkverwaltung, die sie nicht braucht, und ihre Rechnung steigt nicht, weil ein Kunde in diesem Monat mehr Paletten verschickt hat.

Alle Tarife enthalten die Preis-Engine (alle vier Tarifarten: weight_zone, pallet, mpl_bracket, hybrid_weight), automatische Margen, das Kundenportal, Sendungsverfolgung und Messaging. Growth ergänzt betreutes Onboarding; Scale ergänzt API-Zugang und ein White-Label-Portal. Beträge werden in sieben Währungen geführt — EUR, USD, GBP, CHF, CAD, MAD und PLN —, womit Deutschland, Österreich und die Schweiz in einem System abgedeckt sind. Jährliche Zahlung entspricht rund zwei Gratismonaten, und jeder Tarif beginnt mit 14 Tagen kostenlosem Test — ohne Kreditkarte. Alle Details auf der Preisseite.

Achten Sie beim Anbietervergleich auf die vier Posten, die die echten Kosten aufblähen: verpflichtende Einrichtungsgebühren, Preise pro Fahrzeug oder pro Auftrag, die mit Ihrem Geschäft mitwachsen, Jahresverträge ohne Ausstieg und Angebotslimits, die so niedrig liegen, dass Sie sie in der zweiten Woche reißen. Ein fairer Maßstab: Ihr TMS sollte pro Monat weniger kosten als die Marge von zwei bis drei durchschnittlichen Sendungen.

Was muss vor dem ersten Angebot fertig sein?

Drei Dinge müssen stehen, bevor das erste Angebot aus einem TMS herausgeht: die Tarifmatrix aus den bestehenden Excel- oder CSV-Dateien, die Margenregeln pro Kunde, und ein kurzer Parallelbetrieb mit der Tabelle, um die Ergebnisse abzugleichen.

Bei einer Enterprise-Plattform ist die „Einführung“ ein Projekt: Workshops, Integrations-Mapping, Abnahmetests. Bei einem TMS für Frachtvermittler ist es vor allem ein Nachmittag strukturierter Datenerfassung — es gibt keinen Fuhrpark zu beschreiben, keine Fahrer anzulegen und kein EDI zu mappen. Eine realistische erste Woche mit Cargavo:

  1. Tag 1 — Frachttarife. Nehmen Sie Ihre bestehenden Excel- oder CSV-Tarife und legen Sie sie als strukturierte Tarifmatrix an: PLZ- oder Länderzonen, Gewichts- oder Palettenstaffeln, Sprunggewicht-Regel, Umrechnungsfaktor für das Volumengewicht, Gültigkeitsdaten, Währung. Heute ist das geführte manuelle Erfassung; ein assistierter Aufbau steht auf der Roadmap, und im Growth-Tarif begleitet das Cargavo-Team das Onboarding.
  2. Tag 2 — Margen und Kunden. Legen Sie eine Standardmarge pro Tarif fest, dann Ausnahmen pro Kunde — prozentual nach p/(1−m) oder absolut, bei Bedarf bis auf die einzelne Gewichtsstaffel.
  3. Tage 3 bis 5 — Parallelbetrieb und Go-live. Kalkulieren Sie Ihre Tagesanfragen in beiden Systemen, prüfen Sie, ob die Ergebnisse zu Ihrer Tabelle passen, und laden Sie die ersten Verlader ins Kundenportal ein.

Zwei ehrliche Einschränkungen. Erstens: Die Erfassung dauert so lange, wie Ihre Tarife unordentlich sind — eine saubere Gewicht-Zone-Tabelle mit 20 Zonen ist in rund einer Stunde erfasst, ein Stückgut-Tarif voller handschriftlicher Ausnahmen dauert länger. Zweitens: Der Go-live ist nicht die Ziellinie — lassen Sie die Excel-Tabelle eine Woche parallel mitlaufen, bevor Sie sie archivieren. Selbst mit diesen Einschränkungen sprechen wir von Tagen. Enterprise-Rollouts werden in Monaten gemessen; der genaue Zeitplan steht in Speditionssoftware einführen: wie lange dauert es wirklich.

Speditionssoftware auswählen: die 10-Punkte-Checkliste für Frachtvermittler

Prüfen Sie vor jeder Entscheidung zehn Punkte: alle vier Tarifarten, Margenregeln pro Kunde, serverseitige Trennung von Einkauf und Verkauf, öffentliche Preise, kostenloser Test ohne Kreditkarte, keine Einrichtungsgebühren, monatliche Kündbarkeit, Frachtführer-Anlage ohne API, Datenisolierung pro Organisation sowie Ihre Sprachen und Währungen.

Nehmen Sie diese Liste in jede Demo und jeden Test mit. Sie ist für einen Frachtvermittler geschrieben, nicht für einen Frachtführer:

  1. Unterstützt es alle vier Tarifarten — Gewicht-Zone (weight_zone), Palette (pallet), Lademeter (mpl_bracket), Hybrid aus Pauschale und Satz (hybrid_weight)?
  2. Berechnet es Sprunggewicht, frachtpflichtiges Gewicht und den indexierten Dieselzuschlag selbst, oder müssen Sie nachrechnen?
  3. Lassen sich Margen pro Kunde, pro Tarif und pro Gewichtsstaffel setzen, prozentual nach p/(1−m) und absolut?
  4. Sind Einkaufspreise und Margen für Ihre Kunden unsichtbar, serverseitig erzwungen?
  5. Gibt es einen öffentlichen Preis, oder heißt es „Vertrieb kontaktieren“?
  6. Wird pro Nutzer abgerechnet — oder pro Fahrzeug und pro Auftrag, also gekoppelt an einen Fuhrpark, den Sie nicht haben?
  7. Gibt es einen kostenlosen Test ohne Kreditkarte, ohne Einrichtungsgebühr und mit monatlicher Kündbarkeit?
  8. Können Sie einen Frachtführer selbst anlegen, ohne API- oder EDI-Projekt? (Siehe wie die Anbindung per Tariftabelle funktioniert und API, EDI oder Tarifmatrix.)
  9. Sind Ihre Daten pro Organisation isoliert und werden Preise serverseitig neu berechnet?
  10. Spricht die Oberfläche die Sprachen Ihres Teams und beherrscht sie Ihre Währungen? (Cargavo gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch, in EUR, USD, GBP, CHF, CAD, MAD und PLN.)

Ein seriöser Anbieter beantwortet alle zehn Fragen in einem Gespräch. Wer die Mechanik vor der Entscheidung verstehen will, liest digitale Frachtangebote und Frachttarif-Verwaltung — und startet dann einen kostenlosen Test mit den eigenen Tarifen statt mit den Demo-Daten des Anbieters. Ihre Tariftabellen zeigen die Grenzen schneller als jede Vertriebspräsentation.

Häufige Fragen

Welche Software für Frachtvermittler und Transportvermittlung gibt es?

Ein Frachtvermittler braucht Software, die seine Frachttarife als Tarifmatrix hält und aus dem Einkaufspreis den Verkaufspreis berechnet: öffentliches Abo-Preismodell (etwa 49 bis 399 € pro Monat), Unterstützung der vier Tarifarten im Straßentransport, automatische Margenregeln und ein Kundenportal unter eigener Marke. Cargavo ist für dieses Segment gebaut; Alpega oder Transporeon richten sich an große Verlader und 3PL.

Verwaltet ein TMS für Transportvermittlung Fahrzeuge und Fahrer?

Nein. Es verwaltet Frachttarife, Margen, Angebote und fremdvergebene Sendungen, keine Lkw und keine Touren. Cargavo rechnet pro Nutzer ab, nicht pro Fahrzeug und nicht pro Auftrag; der Fall einer Spedition ganz ohne eigene Lkw ist im eigenen Ratgeber „TMS für Frachtvermittler ohne eigenen Fuhrpark“ ausgeführt.

Was kostet Speditionssoftware pro Monat?

Abo-Speditionssoftware für Frachtvermittler kostet etwa 49 bis 399 € pro Monat. Cargavo berechnet 49 € (Starter), 149 € (Growth) und 399 € (Scale), bei jährlicher Zahlung rund zwei Monate gratis, plus 14 Tage kostenloser Test ohne Kreditkarte. Enterprise-Plattformen arbeiten mit individuellen Angeboten und meist mit Jahresverträgen.

Kann ich meine Frachttarife aus Excel erfassen?

Ja. In Cargavo legen Sie Ihre Frachtführer-Tarife direkt aus Ihren Excel- oder CSV-Dateien als strukturierte Tarifmatrix an — Gewicht-Zone (weight_zone), Palette (pallet), Lademeter (mpl_bracket) oder Hybrid (hybrid_weight). Heute ist das geführte manuelle Erfassung (assistierter Aufbau steht auf der Roadmap); der Growth-Tarif enthält betreutes Onboarding.

Kann ich ohne EDI-Schnittstelle mit einer Speditionssoftware starten?

Ja. Angebotskalkulation auf Basis der Tarifmatrix funktioniert mit jedem Frachtführer, auch mit regionalen Unternehmen ohne API oder EDI. Sie erfassen den Tarif einmal, danach kalkuliert die Engine ihn automatisch. Cargavo bietet weder Frachtführer-API noch EDI noch eine Frachtenbörse: die Anbindung läuft über den Tarif.

Sehen meine Kunden jemals meine Einkaufspreise oder Margen?

In Cargavo nicht. Einkaufspreise und Margen werden serverseitig berechnet und gespeichert und niemals an das Kundenportal ausgeliefert — dort erscheinen nur die Verkaufspreise, die Sie konfigurieren. Die Trennung ist Teil der Architektur, keine ausgeblendete Spalte.

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